Eishockey ist ein schweisstreibender Sport. Das gilt für Hobbyspieler genauso wie für Profis. Aber anders als zB beim Fussball oder Radfahren lässt sich die Ausrüstung nicht so schnell waschen und nimmt deshalb im Lauf der Zeit einen „etwas strengen“ Geruch an. Um diese Entwicklung etwas zu bremsen empfiehlt es sich die Ausrüstung möglichst schnell nach dem Gebrauch zu trocknen.
Leider hat nicht jeder von uns einen professionellen Zeugwart zur Verfügung, der sich darum kümmern kann. Gerade als Einsteiger bzw. Hobbyspieler muss man sich der Frage stellen: Wie und wo soll ich das ganze Zeug trocknen? Besonders schlimm ist es wenn am nächsten Tag schon wieder ein Spiel oder Training am Programm steht. Was also kann man machen um seine Eishockeyausrüstung schnell und vollständig zu trocknen?

Ein warmer Raum

Einen warmen Raum oder Bereich aussuchen, die Ausrüstung möglichst breit auflegen oder hängen (mit den Innenseiten nach außen) und möglichst lang trocknen lassen. Wichtig ist hier vor allem während der Trocknungsphase lüften, lüften, lüften. Die feuchte Luft und der darin liegende Geruch sollte in passenden Abständen mit frischer Luft ausgetauscht werden.

Der optimale Fall – ein eigener Trockenraum

Der zukunftsorientierte Häuslbauer hat natürlich bei der Planung schon vorgesorgt. Ein eigener Trockenraum oder der warme Heizungsraum eignen sich optimal für die Trocknung der Ausrüstung. Noch besser wird des wenn dort auch schon Wäscheleinen gespannt sind oder einen Wäschespinne zur Verfügung steht. Bei modernen Heizungsanlagen kann es aber vorkommen, dass die Temperatur im Heizungsraum nicht ausreicht um die Ausrüstung zu trocknen. Dann empfiehlt sich der Einsatz eines Heizlüfters. Wichtig ist auf jeden Fall, dass der Raum anschließend auch wieder gut belüftet werden kann.

Kein Trockenraum – was tun?

Im verdichteten Wohnbau (Wohnung) wird das ganze dann schon schwieriger. Hier muss man erfinderisch sein und sich mit seinen Mitbewohnern arrangieren. Viele Spieler lassen Ihre Ausrüstung im Kellerabteil trocknen. Das kann ganz gut funktionieren. Vorausgesetzt, der Keller ist nicht zu kalt und die Geruchsbelästigung für die anderen Mieter/Eigentümer ist nicht zu groß.
Eine weitere Möglichkeit bietet ein Handtuchwärmer im Badezimmer. In diesem Fall ist aber mit leichtem Widerstand der Mitbewohner zu rechnen. Ausserdem sollte nicht auf ausreichende Stoßlüftung während der Trocknung vergessen werden.

Technische Lösungen

Aber es gibt auch technische Lösungen die sich dem Problem widmen. So genannte Trocknungs- und Entkeimungsgeräte die extra für Sporttaschen konzipiert sind. Viele Taschen verfügen bereits über einen eigebauten Flansch um die Leitung des Geräts anzubringen (sonst lässt er sich leicht nachrüsten). Nähere Infos zum Gerät bekommt man auf deren Webseite. DryQui klingt sehr überzeugend, aber über die Wirkungsweise und sowie die Resultate haben wir bisher noch keine Erfahrungen sammeln können.
Auch für die Eislaufschuhe gibt es spezielle Trocknungsgeräte. Wie zB von OSMA.