Hoppala. Na das war ja nicht ideal, beim Einwechseln über die Bande stolpern und gleich mit einem Bauchfleck am Eis zum Liegen kommen.

So ein Bild ist der pure Albtraum für Eishockey-Einsteiger. Denn an Peinlichkeit ist so eine Situation kaum zu überbieten. Doch keine Panik, wir haben einen Crashkurs fürs Wechseln parat.

So funktioniert der fliegende Wechsel beim Eishockey

Einer raus, einer rein

Um den Spielfluß beizubehalten startet für gewöhnlich der Spieler, der einwechselt, bereits kurz bevor der Auswechsel-Spieler das Eis verlassen hat. In echten Liga- und Cupspielen gibt es dafür eine Zone von 3m vor der Bande.

In Jux- und Hobbyspielen wird das natürlich nicht ganz so eng genommen.

Nun gibt es für das Wechseln zwei Möglichkeiten:

Erstens das Wechseln durch die Bandentüre und zweitens der Sprung über die Bande. So einfach Variante eins auch klingt, so nervig kann das Öffnen der Türe mit den Eishockeyhandschuhen sein. Der Schließmechanismus ist oft etwas sperrig und eine koordinative Herausforderung. Da gilt es Ruhe bewahren, sonst wird das stressig. Nun also einer rein aufs Eis, einer raus auf die Spielerbank.

Und nicht vergessen die Bandentüre wieder zu schließen, sonst kann es richtig gefährlich für die Spieler werden!

Wenn es schnell gehen muss – ab über die Bande!

Wenn es aber mal richtig rasch gehen muß, ist der Sprung über die Bande das Mittel der Wahl. Und hier kann es einige Komplikationen geben! Wie funktioniert der Sprung richtig?

Schläger in der linken Hand für linke Spieler und in der rechten Hand für rechte Spieler; Schlägerschaufel nach oben – Schaft stützt sich auf dem Boden ab; mit der anderen Hand die Bande fassen; nun die Beine mit Schwung über die Bande bringen und beidbeinig landen; Zweite Hand faßt an den Schläger und los geht es.

Wichtig dabei: Bloß nicht einen der Mitspieler beim Drüberschwingen der Beine die Eisschuhe und damit die Kufen an den Kopf knallen!

Und wieder zurück?

Und schlußendlich der Weg zurück vom Eis hinter die Bande. Hier gibt es nur den Ausgang durch die Türe, außer man wird a) über die Bande gecheckt oder b) hat in der Sommerpause akrobatische Stunts probiert und möchte zumindest mit der Wechseltechnik Aufmerksamkeit erhaschen.

Wie es nicht geht, siehst Du hier:

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